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ARCHIV: SPIELZEIT 1 / 2011 IM STADTTHEATER LANDSBERG
Sehr geehrte Damen und Herren, Liebe Freunde!

Der Vorverkauf für die neue Spielzeit im Stadttheater läuft wie immer über das Stadttheaterbüro (Tel: 08191-128333) oder Ticketservice Vivell (Tel 08191-917412). Unsere Beiträge zum Musikprogramm sind diesmal folgende:

Sonntag, 06.02.2010, 19 Uhr
Christoph Hartmann - Neue Musiken
Werke von Dirk-Michael Kirsch

Samstag, 12.03.2011, 20 Uhr
Marc Sinan und Julia Hülsmann - Fasil

Samstag, 26.03.2011, 20 Uhr
Erika Stucky - Bubbles and Bangs

Samstag, 09.04.2011, 20.00 Uhr
KITTY HOFF & FORÊT NOIR
"Curiose Geschichten"

So, 17.04.2011, 19.00 Uhr
Martina Eisenreich Quartett - VIOLIN TALES

Fr, 20.05.2011, 20.00 Uhr
Celebrating Billy Hart

Do, 09.06.2011, 20 Uhr
DIETER ILG TRIO - OTELLO
So, 17.04.2011, 19.00 Uhr

Martina Eisenreich Quartett - VIOLIN TALES

Christoph Müller - Gitarre
Stephan Glaubitz - Kontrabass
Wolfgang Lohmeier - Percussion
Martina Eisenreich - Geige


www.martina-eisenreich.com

"Martina Eisenreich kreiert auf ihrem Instrument das, was Hendrix aus der Gitarre holte." formulierte die Süddeutsche Zeitung bereits 2005.

Ob wilde irische Romantik, meditatives Liedgut aus der Mongolei, Zigeunerswing oder virtuose Capricciosen im Tango, Martina Eisenreich erweist sich in faszinierender, mitreißender Weise immer wieder als Sound-Malerin in höchster Perfektion. Ihre Technik ist außergewöhnlich, so außergewöhnlich wie ihr Einfühlungsvermögen.

Sie wird geschätzt als Virtuosin auf der Geige und als ideenreiche Komponistin von Filmmusiken.

Und auch ihre Band kann sich sehen lassen. Wolfgang Lohmeier (Schariwari, arbeite u.a. mit Quadro Nuevo oder Rainhard Fendrich) und der mit seiner Klezmer-Band Zwetschgndatschi weit gereiste Kontrabassist Stephan Glaubitz an einem virtuos singendem swingendem Kontrabass bilden die Rhythmusgruppe.

Zusammen mit Christoph Müller an einer erfrischend jungen Gypsy - Gitarre und einer noch verwegeneren E-Gitarre sprengt das Ensemble stets die Grenzen der traditionellen Musik.

Alles ist erlaubt: von gewaltiger orchestraler Emotion bis hin zu den wildesten Folklorerohstoffen aller Herren Länder.
Fr, 20.05.2011, 20.00 Uhr

Celebrating Billy Hart
Jazz im Foyer

Johannes Enders - Saxophone
Jean Paul Brodbeck - Piano
Milan Nicolic - Bass
Billy Hart - Drums


http://de.wikipedia.org/wiki/Billy_Hart http://billyhartmusic.com/

Der in Washington D.C. geborene Schlagzeuger Billy Hart ist eine lebende Legende. Neben seinen Aufnahmen als Bandleader ist Hart auf mehr als sechshundert Alben als Sideman zu hören. Er gilt als einer der versiertesten und vielseitigsten Jazz-Schlagzeuger der Gegenwart. Seit den frühen 1990ern ist er in der Lehre sowohl am Oberlin Konservatorium als auch am New England Conservatory of Music und der Western Michigan University engagiert.

Er spielte mit Otis Redding, Sam and Dave, Miles Davis, Herbie Hancock, Shirley Horn, Stan Getz, Wes Montgomery und vielen anderen.

Johannes Enders, geboren und aufgewachsen in Weilheim hat mittlerweile eine Professur für Saxophon in Leipzig inne und lernte Billy Hart vor einigen Jahren kennen. Sie spielten seither in verschiedenen Besetzungen. Mit dem Schweizer Jean Paul Brodbeck am Piano und dem in Serbien geborenen Bassisten Milan Nicolic hat Enders nun ein Quartet der Extraklasse zu Ehren von Billy Harts 70. Geburtstag zusammengestellt.

Im Rahmen dieser "Celebrating Billy" Tournee schauen sie nun auch in Landsberg vorbei.


Do, 09.06.2011, 20 Uhr

DIETER ILG TRIO - OTELLO

Dieter Ilg (bass)
Rainer Böhm (piano) Patrice Heral (drums)


www.dieterilg.de

Dieter Ilg ist einer der Männer im Hintergrund. Er ist oft ausschlaggebend dafür warum manch ein Weltstar klingt wie er klingt. Der heute 48-jährige Bassist arbeitet nämlich für grosse Namen wie Till Brönner, Thomas Quasthoff, Randy Brecker, Peter Erskine, Mike Stern, John McLaughlin, John Abercrombie, Kenny Wheeler, Dino Saluzzi, Omar Sosa, Rabih Abou Khalil, Nils Landgren, John Surman, John Taylor, Enrico Rava, Paolo Fresu, George Gruntz, Joachim Kühn, Albert Mangelsdorff, usw usf....

OTELLO ist die erste Produktion des Kontrabassisten Dieter Ilg, deren musikalische Grundlagen gezielt aus einem klassischen Musikwerk herrühren. Eine Art "Initialzündung" dafür war die berühmte Kontrabassstelle im IV. Akt von Giuseppe Verdis Oper "Otello", die aus dem Orchestergraben heraus den Eifersuchtsmord des Venezianischen Admirals an seiner Gattin Desdemona vorbereitet. Seit Dieter Ilgs klassischem Kontrabassstudium an der Musikhochschule Freiburg begleitet diese Melodie den Tiefton-Künstler bei seinen musikalischen Exerzitien.

Mit seiner ehrgeizigen "Otello"-Produktion beweist Dieter Ilg einmal mehr, dass man ihn völlig zu Recht zu Europas führenden Jazzmusikern zählt. Sein handwerkliches Können und seine enorme Musikalität haben sich längst herumgesprochen.

Dieter Ilgs Wunschpartner für dieses Projekt waren und sind der ausdrucksvoll-brillante Rainer Böhm am Piano und die kreative Wundertüte Patrice Heral an Schlagwerk und Kehlkopf.

".......einfach genial. Superb. Herausragend.....dieses Projekt wird mit Sicherheit Musikgeschichte schreiben." formulierte die SZ bereits im Jahre 2009 und viele Konzerte später breitet sich das Otello Fieber im ganzen Land aus...und jetzt auch in Landsberg.
Sonntag, 06.02.2010, 19 Uhr

Christoph Hartmann - Neue Musiken
Werke von Dirk-Michael Kirsch

Christoph Hartmann - Oboe, Englischhorn Heike Steinbrecher - Englischhorn
Dirk-Michael Kirsch - Oboe, Oboe d´amore Tomoko Takahashi - Klavier

Christoph Hartmann, in Landsberg geboren und aufgewachsen, ist seit 1992 Oboist bei den Berliner Philharmonikern. Mit der Serie "Neue Musiken" nimmt uns Christoph Hartmann einmal im Jahr mit auf Entdeckungsreise. Vorgestellt wird jeweils ein Komponist der Klassik, den die wenigsten wohl auf Anhieb einordnen könnten. Den Auftakt bestritt Christoph Hartmann letztes Jahr mit Werken von Nikos Skalkottas (1904 - 1949).

2011 bringt uns nun der Ausnahme Oboist den Komponisten gleich mit ins Haus. Dirk-Michael Kirsch wurde 1965 in Westerland / Sylt geboren. Nach dem Abitur studierte er an der Hochschule für Musik in München im Fach Oboe bei Prof. Hagen Wangenheim. Nach seinem künstlerischen Diplom folgten Engagements in zahlreichen Orchestern sowie Rundfunk- und CD-Aufnahmen (BR, SWF, ORF, Calig, BayerRecords), die Teilnahme an dem Cantiere internationale d´arte in Montepulciano sowie die Mitgliedschaft im "Ensemble für Neue Musik-München" und diversen Kammermusikensembles wie dem Bell-Arte-Ensemble München und dem "Trio LuDiAl". Als freiberuflicher Musiker hat er ein weites Spektrum: neben seiner regen Konzerttätigkeit unterrichtet er seit 1992 am musischen Gymnasium St. Stephan in Augsburg, der Musikschule Grünwald, erhielt einen Lehrauftrag an der Universität-Augsburg und gab Meisterkurse u.a. in Linz an der Anton-Bruckner-Universität.

Stilistisch basieren seine Kompositionen auf den Strömungen der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts, mit Einflüssen jüngerer Kompositionstechniken wie zum Beispiel der so genannten "Minimal Music". Eine sehr assoziative Musik, die sich neben formalen und rein kompositorischen Aspekten vor allem auch als Begleitung und Wegbereiter zu inneren Bildern oder Seelenzuständen versteht... Klänge werden zu Landschaften.
Samstag, 12.03.2011 20 Uhr
Marc Sinan und Julia Hülsmann - Fasil

Marc Sinan, Gitarre
Jelena Kuljic, Gesang
Lena Thies, Viola
Julia Hülsmann, Klavier
Marc Müllbauer, Kontrabass
Heinrich Köbberling, Perkussion

www.marcsinan.com
www.juliahuelsmann.de

Eine besondere Begegnung von Ost und West!

Der Gitarrist Marc Sinan, geboren 1976 als Sohn einer türkisch-armenischen Mutter und eines deutschen Vaters, spielt seit seiner frühen Jugend auf internationalen Konzertbühnen. Er studierte ab 1990 unter anderem bei Eliot Fisk und Joaquin Clerch am Mozarteum in Salzburg und am New England Conservatory in Boston. Als Assistent von Franz Halasz unterrichtete er bis 2003 an der Musikhochschule Augsburg eine der erfolgreichsten Gitarrenklassen Europas.

Neben Solokonzerten und Kammermusik-Projekten mit renommierten Partnern wie Jörg Widmann, dem türkischen Perkussionisten Burhan Öcal, und dem Rodin Quartett spielte Marc Sinan als Solist mit namhaften Orchestern wie dem Royal Philharmonic Orchestra, dem Georgischen Kammerorchester und anderen. Europaweiten Konzertreisen durch Deutschland, Österreich, die Schweiz, Frankreich, die Türkei und Spanien, folgten Tourneen in Nord- und Südamerika. Die Jordan Hall in Boston (zur Weltpremiere von Daniel Pinkhams Sagas), die Musikhalle in Hamburg (mit dem Perkussionisten Burhan Öcal) und das Teatro Nacional in Havanna sind ebenso wie die Philharmonie in München und der Mozartsaal in Salzburg nur einige der namhaften Häuser, in denen er während seiner Tourneen gastierte.

In Zusammenarbeit mit der Komponistin und Pianistin Julia Hülsmann und dem Autor Marc Schiffer entstand sein Projekt "Fasil", das im April 2008 von Manfred Eicher produziert wurde. Die CD erschien bei ECM Records.

Das Motiv von Fasil stammt aus dem Koran und ist die Geschichte von Aisha. Aisha war die große Liebe und die jüngste Frau des Propheten Mohammed. Der Liedzyklus Fasil erzählt aus ihrem Leben, von Liebe, Intrige, Leid und Glück und ihrer Entwicklung von der unschuldigen Schönheit zur Vertrauten Mohammeds und schließlich zur politischen Führerin und `Mutter der Gläubigen´.

Die Kompositionen wandern sehr feinfühlig zwischen westlicher und arabischer Musik und zeigen eindrucksvoll wie man in der Musik Identität bewahren kann ohne sich dem Neuen zu verschließen.
Samstag, 26.03.2011, 20 Uhr
Erika Stucky - Bubbles and Bangs

www.erikastucky.ch

Erika Stucky (voc, acc)
Ian Gordon-Lennoc (tu)

Lucas Niggli (dr)

Die Biographie von Erika Stucky sollte allein schon neugierig machen auf diese ungewöhnliche und sehr kreative Frau.

Geboren in den Sixties in San Francisco, die Eltern Schweizer. Flower-Power, Picknicks der Grosssippe Stucky im Golden Gate Park. Musikalische Einflüsse: The Monkees, Nancy Sinatra, Donovan, Musical "Hair". In den Siebzigern Übersiedlung der Family Stucky ins Oberwallis: Kulturschock! Trachtenverein, Cervelatbraten. Musikalische Einflüsse: D`Bossbuebe, Trio Eugster, Radio Beromünster, Jodelchöre. In den Achtzigern Ausbildung in Paris: C.I.M. Jazzschule Gesangsausbildung, Atelier Théâtre Serge Martin Schauspielausbildung. Und dann Camera Acting, Advanced Acting am State College San Francisco.

Danach folgen zahllose unterschiedliche musikalische Projekte wie zb Solistin bei George Gruntz, oder der WDR Big Band. Sie gründet gleich mehrere eigene Bands, wo sie mit unterschiedlichsten Besetzungen ihren ganz persönlichen Culture Clash erfrischend virtuos und humorvoll aufarbeitet. So verwundert es nicht, dass u.a. ihr Jimi Hendrix Projekt mehrfach ausgezeichnet wurde, in dem sie es wagt Hendrix Soli zu jodeln. Mit Bubbles And Bangs erzählt Erika Stucky von der Musik, die sie beeinflußt ohne natürlich darauf zu verzichten ihr ihren ganz persönlichen Stempel aufzudrücken.

Das Programm ist ein idealer Einsteiger in das Universum von Erika Stucky. Zusätzlich zum Konzert zeigt das Filmforum am Sonntag, den 27.03., 11 Uhr, im Stadttheater den Film "Heimatklänge", in dem es darum geht wie drei Schweizer Musiker (u.a. Erika Stucky) ihren ganz persönlichen Heimatbegriff musikalisch umsetzen.







Samstag, 09.04.2011, 20.00 Uhr
KITTY HOFF & FORÊT NOIR
"Curiose Geschichten"

Kitty Hoff - Komposition, Texte, Gesang, Melodica, Singende Säge, Stylophone
Beat Lee Burns - Schlagzeug, Perkussion
Moe Jaksch - Kontrabass, Zither
Phil Marone - Gitarre
MarQ Wenzel - Piano, Rhodes, Samples


http://myspace.com/curiosegeschichten
http://www.myspace.com/kittyhoff
http://www.kittyhoff.de
http://www.facebook.com/pages/Kitty-Hoff/27979775873

Zwei Jahre nach Ihrem ersten (ausverkauften) begeistert gefeierten ersten Auftritt im Stadttheater kehrt "die Erneuerin des Popchanson" zurück. Kitty Hoff hat ein neues Programm zusammengestellt, dessen Kern aus den Liedern ihrer neuen, vierten CD "Curiose Geschichten" besteht.

Diese Lieder basieren auf dem Klavierzyklus "Kinderszenen" des Romantik-Komponisten Robert Schumann. Als Bossa, Rumba, Blues und Chanson bringen sie die romantische Vorlage zum Swingen. Dazu serviert die Berliner Künstlerin wie gewohnt brillante Songtexte zwischen empfindsamer Leichtigkeit und beachtlicher Tiefe. Herausgekommen ist ein echtes Kleinod - eine feine und zierlich gearbeitete Sache, raffiniert, sympathisch und respektvoll.

Kitty und ihre Band werfen elegant mit samba-esken Schwarzwaldtorten, befördern Stylophone-Klänge ins romantische Weltall, zerren E-Gitarren in die gute Stube, kurz gesagt: sie kleiden Robert Schumann in einen schwarzen Rollkragenpulli, ganz nach Jazzermanier. Und das Beste dabei ist, dass sie es nicht übertreiben. Keine Nostalgie-Show, keine Jazzpolizei und kein Berliner Trash., sondern eine feine und zierlich gearbeitete Sache.

Kitty Hoffs Leben stand schon früh im Zeichen der Künste. Geboren 1972 und aufgewachsen in einem kleinen Münsterländer Dorf, übt sie sich bereits im Alter von drei Jahren an der Blockflöte, mit vier sitzt sie am Klavier. Das Spielen auf der Geige folgt, bevor sie einige Jahre zusammen mit ihrem Vater im Kammerchor singt. Im Theater an der Wien studiert sie Schauspiel, Tanz und Gesang. Dies setzt sie später an Essens Folkwang-Hochschule fort. Danach stürzt sie sich noch intensiver in die Arbeit an ihrer Karriere: Sie zieht nach Berlin und erhält dort ein Tonstudio-Stipendium. Sie gewinnt den Lale Andersen Preis. Kritiker und Fans sind gleichermaßen begeistert. Sie erschafft Ihrem ganz eigenen Stil.

Einige Ihrer Chansons sind mittlerweile Dauerbrenner in Deutschlands Kultursender wie Deutschlandradio oder Bayern2 und wir freuen uns sehr Kitty Hoff und ihre Band in diesem Jahr wieder in Landsberg erleben zu dürfen.
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