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SPIELZEIT 2/2012 IM STADTTHEATER LANDSBERG

Matthias Köckeis - Trompete, Gesang
Jakob Mayr - Posaune, Gesang
Benedikt Treimer - Gitarre, Gesang
Stefan Pfeiffer -  Bass
 David Wöhrer -  Schlagzeug

www.ziehgaeuner.de

Die Ziehgäuner sind verwurzelt in der Tradition österreichischer-bayerischer Blasmusik, aber ihre Musik geht über diesen Kontext hinaus. Immer wieder mischen sich fremde Klänge in vermeintlich vertraute. Die Ziehgäuner aus dem bayrischen Wald sind ähnlich wie LaBrassBanda dem Tanzbein verpflichtet. Bayerische Blasmusik, Balkan-Brass, Reggae und Ska sind nur einige Elemente, die die studierten Jazzmusiker hier aufs Parkett werfen. Um für die nötige Bewegungsfreiheit zu sorgen, findet die Veranstaltung im unbestuhlten Foyer statt.

Passend dazu zeigt das Filmforum Landsberg zwei Filme, die sich mit der bayerischen Heimat auseinandersetzten.

  • “Wecker- Wader- Vaterland” am Sonntag, den 14.10.2012 um 11:00 Uhr als Vormittagsmatine und
  • “Die Scheinheiligen” am Sonntag, den 14.10.2012 um 20:00 Uhr

Weiter Informationen zum Programm des Filmforums finden sie auf der Website des Filmforums www.filmforum -landsberg.de.

zum vierten Mal exklusiv für Landsberg:

von und mit Stoppok
und Herwig Mitteregger, Niels Frevert, Hiss und Reggie Worthy

www.stoppok.de

Stoppok reiht sich diesmal ebenfalls in den Heimatschwerpunkt des Stadttheaters ein. Nach der eher internationalen Ausrichtung im letzten Jahr (mit Chris Farlowe) setzt er seine exklusiv für uns gestaltete Reihe nun fort mit Gästen, die allesamt eine Geschichte haben, wenn es darum geht mit der deutschen Sprache lyrisch-musikalisch umzugehen.

HERWIG MITTEREGGER war Schlagzeuger in der ersten Nina Hagen Band und spielte mit  ihr Erfolge wie „Ich glotz TV“ ein, bevor er dann Spliff gründete. Eine der erfolgreichsten deutschen Popbands bislang. Man denke nur an den Gassenhauer „Carbonara“. Er war also maßgeblich an der Befreiung der deutschen Sprache aus dem Schlager beteiligt und legte so die Grundlage dafür, dass heute wieder verstärkt deutsch getextet und gesungen wird.

NIELS FREVERT gehört in diesem Sinne schon zur zweiten Generation als er Mitte der 90er Jahre die „Nationalgalerie“ gründete. Seit vielen Jahren verfolgt er nun eine erfolgreiche Solokarriere und formt zusammen mit Kante, Tomte, Tocotronic, Jochen Diestelmeyer und anderen das was man in Popkreisen die Hamburger Schule nennt.

HISS aus dem Schwabenlande runden diesen rein deutschen Abend ab, gemäß dem Motto Baden-Württembergs „Alles außer Hochdeutsch“. 

REGGIE WORTHY der Bassist ist ein langjähriger Gefährte Stoppoks.

Tord Gustavsen  - Klavier
Tore Brunborg – Tenorsaxophon
Mats Eilertsen  - Kontrabass
Jarle Vespestad – Schalgzeug

www.tordg.no

Als Tord Gustavsen das erste Mal in Landsberg im Stadttheater spielte, im Jahre 2006 stand der Norweger noch am Anfang seiner Karriere. Nun, viele gefeierte Konzerte in der ganzen Welt später, zieht es ihn doch auch  immer wieder in die Lechstadt zurück. Wir freuen uns sehr über diese Wertschätzung des Theaters und des Landsberger Publikums.

So können wir mit Tord Gustavsen einen der wichtigsten Pianisten der Jazzwelt präsentieren. Oft wird er in einem Atemzug genannt mit Esbjörn Svensson, seine lyrische Seite durchaus immer wieder verglichen mit dem großen Keith Jarrett. Bei all den Vergleichen sollte man aber nicht unerwähnt lassen, dass Tord Gustavsen das geschafft hat was einen großen Künstler ausmacht: er hat seine eigene, unverwechselbare musikalische Sprache gefunden. Seine Fangemeinde wird ihm die Rückkehr nach Landsberg sicher danken und das Theater wieder genauso füllen wie bei seinen ersten beiden Gastspielen.

Matthias Meichelböck – Tenorhorn
Martin von Mücke – Helikont
Michael von Mücke – Flügelhorn und Gitarre
Maxi Pongratz – Akkordeon

www.trikont.de

Zu versuchen, die Musik von Kofelgrschroa mit Worten zu erklären ist nicht ganz einfach. Versucht haben es die Süddeutsche Zeitung mit den Worten “Ihr minimalistisches, dabei rasant wogendes Blech entwickelt einen verblüffenden Groove.” oder die Heimatzeitschrift MUH:

“Einfach anders ist sie, die Musik von “Kofelgschroa”. Sie geben mit treibendem Bass, einer Flut von Mollakkorden und sich rauschhaft wiederholenden Elementen ihre ganz eigene Sichtweise in Sachen Tradition zum Besten, unverstärkt und mit dem Charme des Improvisierten. Das “Kofelgschroa” – das ist Oberland und Underground, eine musikalische Ursuppe zwischen dem Existentialismus des Montmatre und der Lebensfreude Südosteuropas…”

Kofelgschroas erste CD wurde von Micha Acher (Notwist, Tied & Tickled Trio) produziert und ist beim Münchner Verlag TRIKONT erschienen. Dieser Verlag brachte uns bereits Hans Söllner, Attwenger oder Labrassbanda. Kofelgschroa aus Oberammergau muss man gesehen und gehört haben, wenn man wissen will wie Bayern auch klingen kann.

Passend dazu zeigt das Filmforum Landsberg zwei Filme, die sich mit der bayerischen Heimat auseinandersetzten.

  • “Wecker- Wader- Vaterland” am Sonntag, den 14.10.2012 um 11:00 Uhr als Vormittagsmatine und
  • “Die Scheinheiligen” am Sonntag, den 14.10.2012 um 20:00 Uhr

Weiter Informationen zum Programm des Filmforums finden sie auf der Website des Filmforums www.filmforum -landsberg.de.

"Aus Bayern entkommst Du nicht, denn Bayern ist überall"

www.fraunhofersaitenmusik.de

Als Ende der Siebziger Jahre die Langhaarigen von der Fraunhofer Saitenmusik Volksmusik spielten, geriet für so manchen ein festes Weltbild ins Wanken. Heute ist die unbestrittene Leistung der Fraunhofer die bayrische Volksmusik vor der Totalverkitschung gerettet zu haben. Sie verstehen Traditionspflege als Aufgabe sich weiterzuentwickeln und neue Beiträge zu ihrem Genre zu leisten. So finden sich auch immer wieder neue Arrangements, Eigenkompositionen und Klassisches nebeneinander im Repertoire.

Diesmal kommen die Fraunhofer mit einem bisher in Landsberg noch nicht dargebotenen Programm mit der Schauspielerin und BR-Moderatorin Conny Glogger. Conny Glogger kann man getrost als eine der meistgehörten Stimmen Bayerns bezeichnen. Zahllose Schauspielproduktionen, darunter das Münchner Volkstheater, Fernsehproduktionen (Bulle von Tölz, Weißblaue G'schichten etc. und nicht zuletzt ihr Rucksackradio auf Bayern 1 machten sie landauf, landab, äußerst beliebt.

Bobo Stenson - Klavier
Anders Jormin - Kontrabass
Jon Fält - Schlagzeug

Neben Tord Gustavsen am 26.10. möchten wir Ihnen in dieser Spielzeit noch einen weiteren ganz großen skandinavischen Pianisten präsentieren. Der 1944 geborene Bobo Stenson wird oft als eine Art Vaterfigur für die jüngeren Jazzmusiker aus dem hohen Norden gesehen. Zusammen mit Jan Garbarek machte er für viele erstmals auf die Qualität schwedischen Jazz aufmerksam. Sein Trio mit Arild Anderson und Jon Christensen ist legendär und wurde zeitweilig mit Jan Garbarek zum Quartett ergänzt. Für Sonny Rollins, Stan Getz, Gary Burton oder Dexter Gordon fungierte er als Sideman. Seine Einspielungen für ECM gehören zum essentiellen Teil der aktuellen europäischen Jazz-Enzyklopädie. Im Herbst erscheint ein neues Album für ECM. Im Rahmen der darauf folgenden Europatour wird das Bobo Stenson Trio auch erstmals in Landsberg vorbeischauen.

Zwei hochmusikalische Brüder, die unterschiedliche Wege gehen, aber auch immer wieder zusammen kommen.

C. C. Kreusch  und J. T. Kreusch stellen ihre, zeitgleich beim "Quadro Nuevo - Label" GLM erschienenen, neuen CDs vor. Während Cornelius seine Liebe zu den großen Jazzpianisten in Eigenkompositionen ausdrückt, widmet sich Johannes dem Komponisten Heitor Villa-Lobos. Ein ungewöhnlicher Abend, eine ungewöhnliche Mischung.

www.johannestoniokreusch.com
www.corneliusclaudiokreusch.com

Die Brüder Kreusch sind in einem musikalischen Haushalt aufgewachsen, ihre Mutter ist die Konzertpianistin und Musikpädagogin Dorothee Kreusch-Jacob.

Cornelius wurde am Berklee College of Music als Pianist ausgebildet, nahm während und nach seiner Ausbildung Unterricht bei namhaften Jazzgrößen wie Mal Waldron. Er ist gilt als einer der besten Jazzpianisten Deutschlands und hat über die Jahre einen eigenständigen Klang entwickelt. 1997 spielte er zusammen mit Herbie Hancock das weltweit erste Internetkonzert.

Johannes studierte im Salzburger Mozarteum und an der New Yorker Juillard School klassische Gitarre. Er ist Lehrbeauftragter der LMU München. Zu seinen zahlreichen CD- und Rundfunkaufnahmen gehören auch Weltersteinspielungen zeitgenössischer Musik sowie eigene Kompositionen. Er widmet sich auch der improvisierten Musik und dem Jazz.

 

 

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